Dürüm

Dürüm aus Tofu und Seitan

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1) Wraps

500 g Wraps

Wraps habe ich nicht selber gemacht, sondern gekauft (vom Aldi, da steht vegan drauf). Kann man aber natürlich selber machen. Ich halte mich dann an einen Pizzateig und rolle den schön fein aus.

Ein Wrap wird mit der fertigen Sauce bestrichen und kommt dann für 3 – 5 Minuten in den heißen Ofen bei 230° Celsius. Fertige Wraps werden auf einem Teller gestapelt und mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt, sodass diese nicht hart und zäh werden. Beim stapeln kommt immer die Seite mit der Sauce von zwei Wraps aneinander, damit die Unterseite sauber bleibt. Wenn alle Wraps fertig und abgekühlt sind können diese abgedeckt und im Kühlschrank gelagert werden.

Wenn Gyros und Salat fertig geschnippelt sind, können die Wraps wieder aus dem Kühlschrank genommen werden und im Ofen oder Kontaktgrill erwärmt werden. Anschließend werden sie belegt und eingerollt.

2) Sauce

½ TL Salz
½ TL Pfeffer
1 TL Paprika (edelsüß)
1 TL Majoran
1 TL Kreuzkümmel
25 ml Gremüsebrühe
45 ml Olivenöl
10 g Knoblauchzehen
30 g Tomatenmark
100 g Zwiebeln
200 g Naturtofu
400 g Dosentomaten (geschält)

Tofu mit einer Gabel zerdrücken (soll richtig schön bröselig werden). Olivenöl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, den Tofu darin anbraten. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Beides zum Tofu geben und weiter braten. Tomatenmark unterrühren und karamellisieren lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 5 Minuten einkochen lassen. Mit Dosentomaten mischen und für etwa 10 Minuten nochmal zum kochen bringen. Zum Ende hin mit den Gewürzen gut verrühren. Mit einem Mixgerät die Sauce nochmal schön fein pürieren.

Optional: Ich gebe noch 1 TL Lahmacun-Gewürzmischung vom Türken an die Sauce.

3) Gyros x 1

Das Gyros aus Seitan gehört neben dem Salat und Tzatziki zur Füllung und wird mit dem Wrap eingerollt.

1) Gewürzmischung

½ TL Salz
1 TL Gyros Gewürz
1 TL Paprika (edelsüß)
60 ml Olivenöl

Diese Gewürzmischung wird zum anbraten gebraucht. Die Zutaten in einer Schale verrühren und zur Seite stellen.

2) Basis

⅕ TL Piment
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Knoblauchpulver
½ TL Salz
1 TL Majoran
1 TL Gyros Gewürz
2 TL Paprika (edelsüß)
3 TL Zwiebelgranulat
15 ml Worcestersauce
15 ml Sojasauce
120 ml Wasser
20 g Tomatenmark
130 g Glutenmehl

Zunächst alle Zutaten bis auf das Glutenmehl (Seitan) in einer großen Schale mit einer Gabel vermischen. Anschließend auch das Glutenmehl dazugeben und weiter mit der Gabel rühren bis die Konsistenz die zum Kneten benötigte Festigkeit hat.

Dann wird der Teig tatsächlich mit der Hand für ca. 2 Minuten zu einer zähen Masse verkneten. Ein 300ml Glas ohne Ecken und Kanten und ohne Hals bereitstellen und den Teig in die Form des Glases bringen. Nun den Teig dicht und bis ganz oben in das Glas füllen. Das Glas luftdicht verschließen. Bei mir ist das ein Glas der Bonne Maman Konfitüre.

Das Glas in einen Topf stellen, der mit Wasser gefüllt ist, so dass das Glas zu 90% im Wasser steht. Den Topf auf eine Herdplatte stellen und zum Kochen bringen. Nach ca. 2 weiteren Minuten die Energiezufuhr ver­rin­gern und das Glas für 1. Stunde im leicht blubernden Wasser stehen lassen.

Nach dem Abkühlen das Glas am besten in den Kühlschrank stellen. Das Seitan wird dann noch etwas fester und ist leichter zu schneiden. Zum weiteren zubereiten das Seitan aus dem Glas holen und in sehr dünne Scheiben schneiden, die dem Gyros- bzw. dem Dönerfleisch ähneln (ca. 1 Millimeter).

Eine Pfanne heiß werden lassen und die verrührte Gewürzmischung mit dem Gyros für maximal 5. Minuten bei mittlerer Hitze erwärmen. Fertig ist das vegane Gyros

4) Salat

80 g Tomaten
80 g Salatgurken
80 g Zwiebeln
160 g Eisbergsalat

Den Salat beliebig zusammenstellen, waschen und schneiden.

5) Tzatziki x ½

1) Basis

½ TL Pfeffer
1 TL Salz
15 ml Olivenöl
20 g Knoblauchzehen
200 g Salatgurke
500 g Sojajoghurt (ungesüßt)

Für das Tzatziki aus Sojajoghurt zunächst die Gurke in kleine Stücke scheiden oder raspeln. Anschließend mit etwas Salz bestreuen und in einem Sieb möglichst viel Flüssigkeit abtropfen lassen. Auch der Sojajoghurt kann durch Filtern, durch ein Küchentuch oder stabilen wiederverwendbaren Kaffeefilter, noch Flüssigkeit abgeben und die Konsistenz eines Sojaquarks bekommen.

Den Knoblauch fein hacken und in eine verschließbare Schüssel geben. Die Gurke, Sojajoghurt, Olivenöl dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Menge sollte nun gut verrührt werden und anschließend für ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen. Wenn das Tzatziki aus dem Kühlschrank kommt am besten nochmal umrühren.

Optional können auch frische Kräuter dazu gegeben werden. Ich finde Petersilie ganz gut. Dill fand ich nicht so gut.